Hallo, ich bin der Mopf,
           

 

ich mag Euch einiges über mich erzählen. Ich bin am 1. April 2000 in Heidelberg geboren. Was daran lustig war ist, dass der "little", mein Papa, zuerst meinen Namen wusste: Mopf!

Das Wetter war wirklich nicht schön, Regen und dichter Nebel. Das erste Wort an diesem Tag was mein Papa beim Anblick dieses Wetters sagte war mein Name. Mopf! Leena war darüber sehr verwundert, denn das hatte sie noch nie gehört. Ja, und was habe ich nun mit diesem Wetter zu tun?
Ich sage es Euch: NIX!

Am späten Nachmittag hat der "little" dann ein Papier und Zeichenstifte geholt. Die gehören zu ihm wie der Topf zum Deckel oder die Banane zum Abwasch..
Naja, egal. Plötzlich war ich da! Es war wie bei jeder Geburt. Alle standen um mich herum und bewunderten mich. "Ach ist der süß und hat so ein liebes Gesicht, ach wie niedlich.." Ja, das gefällt mir schon ein wenig, ich mag mich nicht nur äußerlich, ich mag auch innen ein netter und sympatischer Kerl sein.

Sympathie ist mir wirklich wichtig. Ich mag Leute die sympatisch sind und dabei spielt es keine Rolle wie sie ausschauen. Auch Menschen die nicht dem Idealbild entsprechen haben ein liebes Herz und eine sehr nette Art.
Vertragt Euch, denn Ihr wisst nie wie nett der Andere wirklich sein kann.

Genau, Streit kann ich überhaupt nicht leiden. Ich denke schon, dass man sich streiten sollte, wenn es Auseinandersetzungen gibt, aber Streit ist nicht gleich Streit. Da gibt es Unterschiede und die spüre ich ganz genau. Wenn es Ungerechtigkeiten gibt dann fangen mir furchtbar die Zehen an zu jucken. Das ist übel, wirklich! 





Wenn es dann einmal so richtig juckt und ich kein Ende der Auseinandersetzung sehe das seid gewiss: ich werde mich einmischen, sicher!! Und dann werdet Ihr Euch wieder vertragen lernen. Ich verrate Euch aber nicht, dass ich Euch geholfen habe..Ihr werdet eine neue Sympathie füreinander bekommen.             

Ich bin ein wenig kleiner wie Ihr und deswegen sehe ich Dinge aus einer anderen Perspektive. Nicht dass ich nur von unten aufschaue, ich kann Dinge auch auf den Kopf stellen, zum Beispiel mich selbst. Ich mag Euch
sehr ermutigen, mal bestimmte Sachen ganz anders anzusehen. Ihr könnt das und noch viel mehr. Mit ein klein wenig Humor ändert sich die Situation.

Ihr ärgert Euch zum Beispiel über die viele Werbung in Eurem Briefkasten, diese vielen bunten und aufwendig gemachten Broschüren. Das schmeckt Euch überhaupt nicht, aber ich finde sie köstlich im
wahrsten Sinne des Wortes. Werbung schmeckt lecker, so wie Ihr immer sagt: das Auge ißt mit...